«Bon, bon!», also «Gut, gut!», sagten die Kinder in Frankreich, als sie die allerersten Bonbons zum Naschen bekamen. Gut schmecken sie auch heute noch, besonders die weiche, zarte Variante: die Kaubonbons. Seit jeher unschlagbar in Geschmack und Konsistenz ist Mentos.

In der Deutschschweiz heissen die Bonbons Tröpsli, Zältli, Zückerli, Täfeli, Zockerbollä, Züggi oder Zockerstei und haben eines gemeinsam: Sie sind eine rundum herrliche Versuchung, äh, Süssigkeit! Es gibt sie in allen erdenklichen Farben, Geschmacksrichtungen und Formen.

Hart oder weich: So oder so ein Genuss
Unterschieden wird zwischen den glasartigen Hartbonbons und den kaugummiartigen Weichbonbons. Mentos gehört zur zweiten Kategorie. Im Gegensatz zu den harten Bonbons werden Mentos nicht gelutscht, sondern gekaut und lösen sich so langsam und genussvoll nach und nach auf. Und: Sie heissen in jedem Dialekt schlicht und einfach Mentos.

In der Rolle oder in der Box: So oder so schnell weg
Während viele Bonbons in Kunststofftüten verkauft werden, gibt es Mentos seit jeher in der berühmten Rolle. Ist diese einmal angebrochen, ist ihr Inhalt im Durchschnitt in 20 Minuten aufgegessen. Nicht weniger schnell «verschwinden» Mentos allerdings auch, wenn sie in der praktischen Flip-Top-Box gekauft werden. Und manchmal enden Mentos auch als Mini-Geysir (siehe «Was passiert in einem Mentos-Geysir?»).

Classic oder Sugarfree: So oder so lecker
Mentos gibt es als Classic und Sugarfree. Alle Sorten beider Linien schmecken herrlich, wobei Mentos Frucht der absolute Verkaufshit ist. Die Mentos Sugarfree haben dank dem Zusatzstoff Xylit zusätzlich den Vorteil, nicht nur gut für die Geschmacksnerven, sondern auch gut für die Zähne zu sein. Dafür garantiert das Zahnmännchen.

Und übrigens: Ein Bonbon mit Stiel nennt man Lolli. Aber das ist ein anderes süsses Thema (www.chupachups.ch)


Der Effekt ist genial und auf youtube.com hundertfach zu bestaunen: Man schmeisst ein paar Mentos in ein stark kohlensäurehaltiges Getränk und die Party, respektive die Fontäne steigt! Doch wie werden aus harmlosen Mentos explosive Mini-Geysire?

Was bei einer Mentos-Fontäne passiert sind Physik und Chemie in ihrer spassigsten Form. Mentos empfinden wir im Mund als – «Mmmhhh!» – glatt und seidig. Physikalisch gesehen aber haben die Kaubonbons eine äusserst raue und damit grosse Oberfläche. Tauchen die Mentos nun in das stark mit Kohlendioxid gesättigte Getränk (7 – 8 g CO2 pro Liter) ein, wird das Gas an der Mentos-Hügellandschaft schlagartig entbunden. Das freigesetzte Kohlendioxid sucht sich nun ruck-zuck den Weg des geringsten Widerstandes: Das Getränk überschäumt in Form einer genialen Fontäne.

Übrigens: Wer mit Light-Colas oder Mineralwasser experimentiert, muss sich nachher wenigstens nicht um klebrige Rückstände kümmern. Und ihr wisst schon: Immer zuerst die Mamis und Papis fragen ...

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